Das Resettlementprogramm des Bundes richtet sich an besonders vulnerable Gruppen und ermöglicht eine sichere Reise nach Deutschland. So können gerade Minderjährige, Frauen und Menschen mit Behinderungen Asyl beantragen, ohne auf dem Weg ihr Leben zu riskieren.
„Ziel des Resettlements ist es, eine dauerhafte Lösung und Perspektive für geflüchtete Menschen zu schaffen, die langfristig weder eine Möglichkeit zur Rückkehr in ihr Herkunftsland noch eine Chance auf Integration im Erstzufluchtsstaat haben.“[1]
Derzeit beteiligt sich Deutschland an einem EU-Resettlement-Programm und stellt für 2022 erstmals 6000 Plätze zur Verfügung. Diese werden z.B. auch über die Berliner und Brandenburger Landesaufnahmeprogramme aufgeteilt[2].
Sachsen legt im Koalitionsvertrag für 2019-2024 fest:
„Wir werden Programme des Bundes in Abstimmung mit dem UN-Flüchtlingshilfswerk zur Aufnahme von besonders gefährdeten Gruppen, wie zum Beispiel verfolgten Christinnen und Christen sowie Frauen und Kindern aus Nordsyrien und dem Nordirak, unterstützen und werden bei der Umsetzung mindestens 150 Menschen in Sachsen aufnehmen.“[3]
[1] https://www.bmi.bund.de/DE/themen/migration/asyl-fluechtlingsschutz/humanitaere-aufnahmeprogramme/humanitaere-aufnahmeprogramme-node.html Zugriff 26.04.2022.
[2] https://resettlement.de/aktuelle-aufnahmen/ Zugriff 26.04.2022.
[3] Sächsischer Koalitionsvertrag 2019-2024. S.72.